Nr. 306: Gedanken werden Dinge

Nach dem Gesetz der Anziehung und der Entsprechung ist unser Leben genau das, was wir vorher gedacht und damit angezogen haben. Wir ziehen immer genau das an, was wir den ganzen Tag denken und worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Es ist demnach sehr wichtig genau hinzuschauen mit was wir uns den ganzen Tag beschäftigen.

  1. Wo ist Ihre Aufmerksamkeit gerade? Was haben sie in der letzten Stunde alles gedacht?
  2. Entspricht das dem, was sie sich für ihre Zukunft wünsche?
  3. An was könnten sie denken? Auf was könnten sie Ihre Aufmerksamkeit noch alles richten?
  4. Was möchten sie davon für sich selbst auswählen? Was möchten sie denken und worauf möchten sie ihre Aufmerksamkeit richten?
  5. Fragen sie sich ganz konkret: Was könnte ich heute tun, dem näher zu kommen?

Immer dann, wenn sie sich diese Woche mit etwas beschäftigen, was sie eigentlich nicht in ihrem Leben haben wollen, können Ihnen obige 5 Schritte gute Dienste erweisen. Sie können damit Ihre Gedanken und ihre Aufmerksamkeit mehr und mehr auf das richten, was sie sich wirklich wünschen. Und wenn sie dann noch einen kleinen Schritt auf das zukommen, dann kann es auch in ihr Leben kommen, denn Gedanken werden Dinge.

Nr. 305: Den Glauben verändern

Wenn es so ist, daß der Glaube Berge versetzt, dann kann man seine Welt verändern, indem man seinen Glauben verändert. Unser Glaube ist genau das, was wir von unserer Welt halten. Und wissen sie was, die Welt ist immer das, was sie glauben, daß sie ist. Setzen sie diese Woche da an, wo ihre Welt entsteht, in ihrem Inneren, in ihrem Glauben.

  • Was erleben oder fühlen sie jeden Tag, daß sie nicht mehr erleben möchten?
  • Was müssen Menschen bewußt oder unbewußt glauben, die das fühlen oder erleben? (Trifft das auch auf sie zu?)
  • Wie fühlt es sich an, so zu denken und das zu glauben?
  • Hilft das ihnen, so zu denken? Welchen Vorteil kann es haben, so zu denken? Ist es für sie nützlich, so zu denken? Hat es für sie persönlich konkrete Vorteile, so zu denken?
  • Wählen sie nun aus, was sie an dieser Stelle glauben möchten. Was möchten sie an dieser Stelle denken und glauben? Erzeugen sie sich eine genaue Vorstellung von dem, was sie am liebsten glauben möchten. Je genauer, desto besser.
  • Wie fühlt es sich an, so zu denken? Ist es angenehm und motivierend? Könnte es noch besser sein?
  • Was würde ein Mensch tun, der genau so denkt und fühlt?
  • Tun sie es! Diese Woche jeden Tag!

Nr. 304: Die Welt ist das, was sie glauben.

Was glauben sie? Glauben sie, daß sie es verdient haben, wirklich erfolgreich zu sein? Glauben sie, daß sie ihre Ziele erreichen werden. Glauben sie, daß ihnen übel mitgespielt worden ist, oder glauben sie ein glücklicher und zufriedener Mensch zu sein.  Eine steht fest, ihre Welt ist genau das, was sie glauben. Für den einen kann ein Hindernis eine Katastrophe sein, für den anderen eine gute Fügung, um genau zu rechten Zeit an den richtigen Platz zu gelangen. Menschen, die in Hindernissen eine Katastrophe sehen, suchen Schuldige und beschweren sich. Das Schicksal hat es schlecht mit ihnen gemeint. Menschen die aus jeder Situation versuchen das Beste zu machen kommen weiter und eröffnen sich neue Möglichkeiten, die sie vielleicht so noch gar nicht gehabt haben.

James Allen sagte:
Du bist heute, wo deine Gedanken dich hingebracht haben, und du wirst morgen dort sein, wo deine Gedanken dich hinbringen.

Unsere Welt entsteht in unseren Gedanken und ist letztlich auch ein Produkt von dem, was wir darüber denken. Von der Vielzahl der Gedanken, die wir jeden Tag haben, können wir uns die aussuchen, die uns am besten gefallen und die uns weiterbringen. Denken wir in Katastrophen und Schuld, ist unsere Welt voll davon. Denken wir in neuen Möglichkeiten und Chancen, ist unsere Welt genauso voll davon. Gedanken der Schuld und des Zweifels stimmen uns herab, Gedanken der Liebe, der Einheit, der Zuversicht lassen uns gut fühlen und warm ums Herz werden. Es bleibt ihnen überlassen, worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten. Wir sind schöpferische Wesen und Leben in einer Welt, die uns alles im Überfluß zur Verfügung stellt.

Lassen sie diese Woche ihre Welt etwas heller werden, schauen sie mehr auf die Möglichkeiten und das, was sie ihnen zu bieten hat, wie wunderbar sie ist und was ihnen besonders gefällt. Und dann kann sie sich verändern, ja für sie auch, denn ihre Welt ist immer genau das, was sie glauben.

Nr. 303: Wie man ankommt!

Jeder ist seines Glückes Schmied. Wir haben es selbst in der Hand, unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen. Nur tun müssen wir es. Und wir müssen bereit sein, den Preis dafür zu bezahlen. Der Preis, der zu zahlen ist, ist die Kontrolle über das, was wir den ganzen Tag denken. Wenn wir uns den ganzen Tag mit dem beschäftigen, was wir nicht wollen, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass wir bekommen was wir wollen? Angenommen sie sind in Hamburg und wollen nach München und wissen nicht wie sie hinkommen können. Was hilft es ihnen darüber nachzudenken, was sie alles in Hamburg machen können? Nichts! Den Weg nach München findet man, wenn man ihn sucht und darüber nachdenkt wo man ihn findet.  Wenn man Menschen fragt, die schon mal in München warne und sich damit beschäftigt, wie man auch hinkommt. Viele Menschen kommen nicht an weil sie sich nicht wirklich damit beschäftigen, wie sie ankommen können. Überprüfen sie, diese Woche, was sie tun können, um ihre Ziele zu erreichen. Hier sieben Fragen, die Ihnen diesbezüglich weiterhelfen können und für mehr Klarheit sorgen.

  1. Ist mir wirklich klar, was ich erreichen möchte? ( Ist es auch mein Ziel?)
  2. Habe ich wirklich alles getan, damit ich da ankommen kann?
  3. War ich dabei zu anderen Menschen immer zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit?
  4. Was habe ich bisher unterlassen?
  5. Wo habe ich mich zu sehr verzettelt und mein Ziel aus den Augen verloren?
  6. War ich jemanden gegenüber unfair, wenn ja, wie kann ich das verbessern?
  7. Habe ich immer mein Bestens gegeben? Wenn nein, was kann ich noch tun?

Machen sie das schriftlich, dann wissen sie genau, was sie diese Woche tun können, um ihrem Ziel wirklich näher zu kommen, um wirklich da anzukommen, wo sie hin wollen.  Und wenn sie wirklich bereit sind, den Preis zu zahlen, dann haben sie es auch verdient anzukommen.

Nr. 302: Was Probleme mit Steinen zu tun haben.

Das Wort Problem kommt aus den griechischen und heißt wörtlich übersetzt in etwa „Die Götter werfen uns einen Stein vor die Füße“. Es geht dabei um eine Aufgabe, an der wir wachsen und uns entwickeln können. Wenn sie es so wollen, dann ist das ganze Leben eine Abfolge von Aufgaben, die uns zeigen, wo wir im Moment stehen und was wir noch verbessern können. Es mag sein, daß Streit am Arbeitsplatz oder mit dem Partner, Krankheit, Unglück, ein Unfall, eine finanzielle Herausforderung, eine Auseinandersetzung oder ein tieferes Problem, sehr unangenehme sein können. Es spiegelt aber immer die Situation wieder, in der wir uns gerade befinden. Es ist wie eine Momentaufnahme. Viele sind es gewohnt das Leben dual zu betrachten, also von mindestens zwei Seiten. Oben und unten, gut oder schlecht, schmutzig oder sauber, hinderlich oder weiterführend. Alles im Leben hat immer zwei Seiten und genauso ist ein Problem nur eine Seite der Medaille. Vielleicht waren wir Täter oder sind Opfer? Dann ist auch immer jemand daran schuld, warum meistens die anderen? Und gibt es vielleicht auch eine andere Interpretation? Viele Untersuchungen haben herausgefunden, daß sich die meisten Täter als Opfer der Gesellschaft fühlen. Jemand hat ihnen das Glück vorenthalten oder gestohlen und jetzt holt man sich, was einem zusteht. Es ist immer eine Sache der persönlichen und somit subjektiven Sichtweise. Aber das hilft nicht weiter, es erzeugt weiter Täter und Oper und immer weiter und dann sind wir vielleicht sogar bei einer sehr komischen Frage, wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei und wer ist dran schuld, wenn nur noch ein Ei da ist und kein Huhn mehr? Jede Situation kann man immer auch von einem positiven Aspekt betrachtet werden und genau dieser gibt uns den Hinweis, wie wir etwas in unserem Leben verbessern können. Das ist vielleicht der wahre der Grund, warum uns die Götter etwas vor die Füße werfen. Und wenn wir beginnen Probleme als das anzunehmen, was sie in Wirklichkeit sind, dann können wir unsere Welt zum Positiven verändern, gestalten und uns weiterentwickeln. Dann können wir uns beweisen und stolz auf uns sein, was wir erreichen. Beginnen sie diese Woche damit, am besten heute, noch besser sofort, dann einige sagen, daß jetzt der Rest des Lebens beginnt. Und das Probleme auch Hinweise sein können, die den Rest ihres Lebens verbessern helfen. Und wenn sie den Hinweisen nachgehen und etwas dafür tun, dann haben sie auch verstanden, um was es wirklich geht. Dann sind die Steine der Götter, die sie ihnen vor die Füße werfen, genau die Steine, aus denen sie ihr Leben bauen und gestalten können.

Nr. 301: Überzeugungen und Tun verändern die Welt

Es sind unsere tiefen Überzeugungen, die unsere Welt gestalten. Viele Menschen glauben aber, dass sie die Welt erst überzeugen muß. Daß die Welt irgend etwas tun muß, damit man überzeugt sein kann. Das ist ein Irrglaube! Wenn sie der Überzeugung sind, sie schaffen es nicht, wird ihnen dann die Welt zeigen wie sie es schaffen? Nein, das wird sie nicht tun. Sie werden es vielleicht gar nicht probieren und sagen sie hätten keine Chance gehabt. Und wissen sie was, genau das, wovon sie überzeugt sind ist passiert! Wenn sie nicht überzeugt sind und nichts tun, wird sich auch nichts verändern. Es passiert immer genau das, wovon man überzeugt, das ist ein Naturgesetz. Könnte es sein, daß sie unbewußt genau das tun, was ihren inneren Überzeugungen entspricht?

Stellen sie sich einmal vor, sie wüßten ganz genau, dass sie der beste Verkäufer sind und sie einfach und mit Freude ihren Umsatz verdoppeln können. Würden sie dann gut gelaunt beginnen mit ihren Kunden zu sprechen?
Stellen sie sich einmal vor, sie sind ein erfolgreicher Unternehmer und haben die Gabe all Ihre Pläne zu verwirklichen und umzusetzen. Würden sie dann ihre Wünsche formulieren und ihre Zukunft planen und das Notwendige tun?
Stellen sie sich einmal vor, sie wüßten ganz genau, dass sie indem sie das tun, was sie wirklich von Herzen tun möchten, ein Leben voller Glück und Erfolg haben? Würden sie dann das tun, was sie von Herzen wirklich möchten?

Beginnen sie aktiv zu werden und überzeugen sie sich doch einfach mal davon, daß sich etwas verändern kann, wenn man seine Denkweisen ändert und sein Leben aktiv gestaltet. Nur sie können das tun, andere werde es nicht für sie tun! Ganz egal wie lange sie warten und wie sehr sie sich beschweren. Beginnen sie doch einfach einmal diese Woche wirklich etwas für sich selbst zu tun. Vielleicht können ihnen ja nachfolgende Fragen helfen, den Ball ins Rollen zu bringen.

Haben sie den Spaß am Leben und den Erfolg, wie es sein könnte?
Wenn nicht, was muß sich ändern, damit sie den Spaß am Leben haben und den Erfolg, wie es sein könnte?
Was können sie diese Woche selbst dazu beitragen?
Wann beginnen sie diese Woche damit, das zu tun, was sie selbst dazu beitragen können?

Beginnen sie noch heute damit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und überzeugen sie sich selbst, wie ihre Überzeugungen und ihr Tun ihr ganze Leben und ihre ganze Welt verändern können.

p.s. Es wird sich nur was tun, wenn sie es tun!

Nr. 300: Selbstannahme – freundlich mit sich umgehen

Wie behandeln sie sich selbst? Es ist in vielen Menschen ein schädlicher Ansatz verankert, der sie am wirklichen Weiterkommen hindert. Wichtig ist, dass man das erkennt und dann etwas daran verändert.

Wie oft haben sie vielleicht tief in ihnen Gedanken wie:

  • Ich bekomme das eh nicht auf die Reihe
  • Immer geht etwas schief
  • Warum ich
  • Ich traue mich nicht
  • etc……

Hilft das überhaupt? Nein, ich behaupte auf keinen Fall. Es bringt überhaupt nichts, sich selbst zu kritisieren. Wenn sie das tun, dann sägen sie sich selbst den Ast ab, auf dem sie sitzen. Die einzige stabile Größe in Ihrem Leben sind sie selbst und wenn sie dieses Fundament angreifen, wie können sie dann selbstsicher werden? Wer soll sie gut behandeln, wenn sie es selbst nicht tun? Wer soll ihnen vertrauen, wenn sie sich selbst nicht vertrauen? Wer soll zu ihnen stehen, wenn sie es selbst nicht tun?

Für jede positive Veränderung ist Freundlichkeit zu sich selbst oder auch die Selbstannahme der erste, entscheidende Schritt. Nur sie können das für sich selbst tun. Nehmen sie sich diese Woche jeden Tag ein bisschen mehr an, stehen sie zu sich selbst und beginnen sie ab sofort freundlich und wohlwollen, ja sogar unterstützend mit sich selbst umzugehen. Und wenn sie das tun, dann können es die anderen auch tun und ihre Welt kann sich verändern. Von innen nach außen!

Nr. 299: Was wollen sie wirklich?

Die Frage: „Was wollen sie wirklich?“ ist von entscheidender Bedeutung, um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen. Die meisten Menschen wissen sehr gut, was die anderen von ihnen erwarten. Die Politiker, der Chef, der Pfarrer, der Nachbar, der Verein, der Freund, der Partner, der Kunde, die Kinder und viele mehr. Der normale Mensch richtet sein Leben meist nach den Erfordernissen seiner Mittmenschen aus.
Meine Fragen: Wenn sie das ganze Leben das tun, was alle von ihnen erwarten, sind sie dann glücklich und zufrieden? Haben sie ihre Potentiale gelebt und sich selbst entfaltet? Haben sie sich verwirklicht und sind ihrem Lebensziel näher gekommen? Haben sie es vielleicht sogar erreicht? Machen sie das, was ihnen von Herzen Freude bereitet? Ist das, was sie da den ganzen Tag tun, auch das, was sie wirklich wollen? – Ich behaupte: eher nicht!
Man sollte wissen, wie der Mensch im Inneren wirklich funktioniert. Jeder Mensch ist zu 98 oder 99%  nur mit sich selbst beschäftigt. Er wird alles tun, damit sein eigenes Überleben gesichert ist, was ihm Freude bereitet und das vermeiden, was im Unlust bereitet. Könnte es vielleicht sein, daß die anderen gar nicht wirklich wissen wollen oder können, was gut für sie ist? Könnte es sein, daß nur sie selbst das wissen können? Und wenn sie es bis heute noch nicht wissen, könnte das ein Grund sein, warum sie noch nicht das erreicht haben, was das ihre ist? Warum sie noch nicht das gefunden haben, wo ihr Herz aufgeht?

Sie haben jeden Tag, jede Minute die freie Wahl. Finden sie endlich heraus, was sie wirklich wollen, was sie von Herzen liebe und ihnen wirkliche Freude bereitet. Sie können selbstverständlich auch weiter in den Fernseher kucken, die Werbeplakate inhalieren, und schön brav das tun, was die anderen gerne möchten. Nur wundern sie sich bitte nicht, wenn sie dann nur das bekommen, was den anderen gut tut und sie vielleicht auf der Strecke bleiben. Aber bitte suchen sie dann nicht die Schuld bei Gott und der Welt, denn der Mensch bekommt immer genau das, womit der sich den ganzen Tag beschäftigt. Und wenn dies der Impuls für sie sein kann, sie etwas wachzurütteln und sich endlich mal darüber Gedanken zu machen, was sie wirklich wollen, ja sie ganz persönlich! Dann hat dieser Tip genau das erreicht was er erreichen soll. Ich bin am liebsten mit Menschen zu zusammen, die wissen was sie wollen. Dann werden sie endlich zu einem Mitschöpfer und wir können gemeinsam etwas Große erreichen. Denn wir alle suchen – und finden werden wir es nur in uns selbst. Menschen, die das erkannt haben, sind glücklicher und ich lebe gerne in einer glücklichen Welt.

Nr. 298: Kritik loslassen – Herausforderungen annehmen

Kritik loslassen, bringt das überhaupt was? Ja, es ist ein der elementaren Voraussetzungen, um es wirklich zu etwas zu bringen. Warum ist das so? Unser Unterbewußtsein kann nur ganz gering unterschieden, ob sie sich selbst oder jemanden anders kritisieren. Es münzt alle Kritik, die sie üben, auf sie selbst. Und wenn ihr eigenes System nicht ok ist, wie kann ihre Welt dann ok sein?
Es geht überhaupt nicht darum eine rosarote Brille aufzusetzen und sich zu sagen, wird ja alles gut, und wenn etwas nicht gut ist, dann sage ich einfach es wäre gut und es erledigt sich von selbst. So funktioniert es nicht. Es geht darum, die Welt so anzunehmen, wie sie eben ist und das Beste daraus zu machen. Es geht darum eine Situation zuzulassen und dann in aller Ruhe zu entscheiden, ob ich daran etwas verändern möchte, und wenn ja, dann stelle ich mich der Herausforderung, ich nehme sie an und mache das Beste draus. Wie ist es bei ihnen, wenn etwas nicht gut gelaufen ist? Wissen sie dann, dass es nicht gut gelaufen ist? Ja, sie merken es, und was hilft dann noch die Kritik? Die vielen Fragen warum und wer schuld daran hat? Und wer so böse war und mir ein Bein gestellt hat? Und warum der andere nicht das gemacht hat, was ich wollte. Und ich ihm so richtig böse bin? Löst das die Situation? Oder macht es nicht mißmutig? Wenn etwas nicht funktioniert hat, dann wissen es die Menschen. Hilft es sie dann noch sie niederzumachen und anzuscheißen? Hilft es ihnen sich tagelang Vorwürfe zu machen und darüber zu brüten, warum sie alles falsch gemacht haben? Oder warum der andere nicht das gemacht hat, was er soll? Das Schlimmste ist es, wenn man die Fehler nur bei sich selbst sucht und sich selbst viel härter kritisiert, als man es überhaupt mit jemandem tun würde.

Nein es hilft nicht wirklich. In der Zeit hätte man schon etwas tun können, um die Situation zu verbessern. Hören sie damit auf Kritik zu üben. Sicher können sie sagen, daß es nicht gut gelaufen ist und sich die Situation anschauen. Und dann, dann beginnen sie sich der Herausforderung zu stellen, nehmen sie das Heft in die Hand, überlegen sie, was sie tun können, um es besser zu machen. In Wirklichkeit ist keine Situation wirklich schlecht, sie ist nur ein Hinweis darauf, daß sie etwas verbessern können, ein Hinweis der Schöpfung, daß sie etwas verändern können, wenn sie es möchten. Wenn sie die Herausforderung annehmen, sich der Situation stellen und anpacken, dann werden sie weiterkommen. Viel weiter als die, die in der Kritik verhaften bleiben, diese wissen nur, wie es nicht geht und nicht, wie man es richtig macht. Lassen sie ihren inneren Kritiker und ihre Kritik los und stellen sie sich diese Woche den Herausforderungen ihres Lebens.

Nr. 297: Zielgerichtetes Denken

Warum ist zielgerichtetes Denken so wichtig und warum sollte das Denken zumindest in die Richtung gehen, die man auch anstebt? Hierzu einige Fragen an sie:

  • An was haben sie heute morgen gedacht als sie aufgewacht sind?
  • An was haben sie gedacht als sie gefrühstückt haben?
  • An was denken sie jetzt?
  • Ist das, was sie heute (also vom Aufstehen bis jetzt)  überwiegend gedacht haben, genau das, was sie in ihrem Leben haben möchten?

Stellen sie sich einmal vor, alles was sie bis heute gedacht oder überlegt haben würde für sie zu 100% zutreffen. Ist es das, was sie sich in ihrem Leben wünschen? Oder ist es vielleicht etwas anders? Wenn es etwas anders ist, dann wissen sie jetzt vielleicht auch warum sie noch nicht das haben was sie möchten. Jeder von uns weiß, dass sich Gedanken verwirklichen möchten, dass Dinge aus Gedanken entstehen. Ja manche sagen sogar Gedanken sind Dinge.
Machen sie doch einfach mal ein kleines Experiment mit. Was stellen sie sich vor, wenn sie an den Eiffelturm denken? Ja, genau, den Turm in Paris. Und was stellen sie sich vor, wenn sie an einen Elefanten in Afrika denken? Ist es vielleicht ein afrikanischer Elefant? Wie gehen sie vor, wenn sie einen Urlaub buchen möchten? Sie fragen vielleicht Freunde, wo es schön sein kann, vielleicht schauen sie sich Prospekte in einem Reisebüro oder im Internet an. Sagen wir mal, sie haben sich dann für Lanzarote (eine Insel auf den Kanaren) entscheiden. Und buchen diese dann. An was denken sie dann? Kann es sein, das sie sich schon freuen wie sie dort sind und die Landschaft und das Wetter genießen? Ja, möglicherweise.

Und jetzt die entscheidende Frage: Warum machen sie es mit ihren persönlichen Zielen nicht genauso? Wieso denken sie nicht an das, was sie wirklich möchten und lassen sich von der Werbung, von all dem Trubel um sie herum davon abbringen? Nur zielgerichtetes Denken und Tun führt dahin wohin sie wollen. Achten sie diese Woche auf ihre Gedanken, ob sie mit dem übereinstimmen, was sie wirklich haben möchten. Richten sie ihr Denken und Tun auf das aus, was sein soll und nicht auf das, was andere dazu meinen.

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